Wasserfälle, 2. Tag

Wir sind schon um halb acht am Busbahnhof, um den Massen zu entgehen. Zur Öffnung der argentinischen Seite des Parks sind wir bereits da. Zunächst geht es zur Hauptattraktion, der Garganta del Diablo (Teufelsrachen). Und das ist wirklich spektakulär! Wassermassen stürzen donnernd und brausend in die Tiefe, innerhalb kürzester Zeit sind wir alle gischtnass. Am besten sind die japanischen Touris darauf vorbereitet, mit Hut, Handtuch, Regenmantel und Regenschirm. Wir nutzen die Sonne, in 5 Minuten sind wir getrocknet. Zwei weitere Spazierwege, die an vielen kleineren Waserfällen vorbeiführen, gehen wir auch noch. Bei ca. 37 Grad schon anstrengend, da es aber fast überall schattig ist, und wir genug Wasser dabei haben, kommen wir gut zurecht. Argentinische Familien sind da härter im nehmen. Vom Säugling bis zur Oma müssen alle mit! Allerdings erleben wir auch, wie ein junger Mann kolabiert und von den Sanitätern herausbefördet werden muss.

Ein paar Tiere können wir auch bewundern (tolle Schmetterlinge), aber angesichts der Menschenmassen ist das begrenzt. Beeindruckt bin ich von den Grillen, die hier ein Geräusch machen, was sich wie „si,si,si“ anhört. Diese Variante kannte ich bisher noch nicht. Frech sind die Nasenbären (coaties), die bei den Picknickplätzen lauern und den Leuten ihr Essen klauen.

4 Kommentare

  1. Oh wie süüüß. Bringt ihr mir so einen Ameisenbär mit? Das wäre doch ein prima Spielkamerad für Tom und Fritzi. Außerdem ist mein Staubsauger gerade kaputt. Liebe Grüße Wiebke

  2. Wirklich süß! Sind die auch kinderlieb? Und so ein paar Grillen könnt ihr doch auch mitbringen.
    Sehr beeidruckend die Wasserfälle, echt gewaltig! Man kann sich die Lautstärke gut vorstellen.

    • Die Nasenbären sind echt süß und kinderlieb.Aber nur
      so lang es ihren eigenen Nachwuchs betrifft.
      Beim Futter hört der Spaß dann aber auf, dann wird auch gefaucht,gekratzt und gebissen.
      Aber niedlich anzusehen sind sie.

  3. Ich hätte nicht gedacht, dass man die Wasserfälle aus so vielen Perspektiven und fast unverstellt von den übrigen Besuchern aufs Bild bekommt. Sehr gelungen sind auch die Panoramaaufnahmen. Die Hitze, wahrscheinlich auch bei zusätzlich hoher Luftfeuchtigkeit, kann man erahnen. Das wäre nichts für mich. Auf dem einen Bild in der Wartehalle, auf dem Du, Viola, die Arme auf den Backpacks liegen hast, siehst Du allerdings ein wenig „erschossen“ aus. Ich wünsche weiterhin gute Kondition!

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