Mancora

Unsere letzte Station in Peru ist mit Mancora erreicht! Die Strände hier sind berühmt in Peru und zur Sommersaison im Januar bis März wohl auch überlaufen. Wir erleben eine sehr entspannte Atmosphäre jetzt im „Winter“, zumal wir uns einen Strandbungalow gemietet haben mit direktem Blick auf den Pazifik. Die Temperaturen liegen so bei 28 Grad und das Meer hat eine Temperatur von ca. 20 Grad, so dass wir es gut aushalten und auch baden können. Sehr schön!

Wir erfahren, dass im Nachbarort eine Agentur Bootstouren zur Walbeobachtung anbietet. Die Tiere kommen zu dieser Zeit an dieser Küstenlinie vorbeigeschwommen, so dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass wir auch tatsächlich welche beobachten können. Es geht früh morgens los und mit zwei Biologen an Bord fahren wir los. Wir sind noch nicht weit gefahren, die Küste ist noch gut zu sehen, da wird der erste Wal gesichtet. Eine Walmutter mit ihrem Kalb zieht gemächlich vorbei, wobei die Mutter immer darauf bedacht ist, sich zwischen das Boot und ihr Kalb zu bringen. Allerdings hat sie wohl nicht mit der Neugierde ihres Kindes gerechnet, dies schwimmt immer wieder sehr dicht zum Boot hin. Der Bootsführer hat Mühe den nötigen Abstand einzuhalten. Wir sind begeistert, so nah haben wir diese Tiere noch nicht erlebt. Und das nicht etwa weit draußen im Ozean, sondern dicht an der Küste.Toll! Später können wir dann noch zwei männliche Wale (gut, dass Biologen das so schnell identifizieren können) und Delphine beim Jagen beobachten. Zum Abschluss fährt das Boot an einer – mittlerweile verlassenen –  kleinen Ölplattform vorbei. Diese wird jetzt von Seelöwen, Albatrossen, Blaufußtölpeln und anderen Vögeln bevölkert. Alle ganz einträchtig beieinander und ganz gelassen den Booten gegenüber!

Die Tage verbringen wir hier mit schön langen Strandspaziergängen und rumfaulenzen in der Hängematte vor unserem Bungalow. Etwas nervig ist der Mitbewohner unserer Unterkunft: eine kleine Maus hat sich herein verirrt und muss mühsam von Heiko verjagt werden. Richtig genervt sind wir allerdings in unserer letzten Nacht von unseren Nachbarn, die eine Geburtstagsparty bis in den Morgen feiern und die Musik in Discolautstärke aufdrehen. Da helfen Kopfhörer und Ohrstöpsel auch nur wenig!

Unser Hostelwirt bietet für seine Gäste auch Abendessen an. Wir kommen ins Gespräch und ich bekenne meine Vorliebe für frischen Thunfisch. Er verspricht auf dem Markt danach Ausschau zu halten und wirklich am nächsten Tag bekomme ich einen perfekt gebratenen ganz frischen Thunfisch in einer Sesam-Sojasauce. Highlight! Grandios!

 

3 Kommentare

  1. Wollt ihr auch noch nach Kolumbien?

  2. Medellín sollte man besuchen. Die Grenzregionen, auch zu Ecuador, gelten als nicht ungefährlich.

    Meine Frau ist aus Medellín und ich war schon häufig dort.

    Kolumbien ist toll, wendet euch bein Fragen ruhig an mich.

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